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15.05.2020, 13:28 Uhr
Nachhaltiges Wachstum ist beste Medizin
Matthias Heider kündigte in seiner Bundestagsrede Konjunkturmaßnahmen zur Krisenbewältigung im Juni an.

„Südwestfalen braucht dringend Hilfe“, so Heider. „Zehn Prozent aller angezeigten Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter in NRW sind aus Südwestfalen. Das sind ca. 230.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein Großteil davon kommt aus der Automobilindustrie und von Zulieferern. Jetzt gilt es, durch Förderung innovativer Fahrzeugtechnologien die Menschen in Südwestfalen aus der Kurzarbeit herauszuholen.
Es muss das Vertrauen in die Märkte zurückkehren. Wir müssen Wachstumskräfte entfesseln. Wir müssen Zukunftsfelder identifizieren! Das erfordert Investitionen, Steuererleichterungen, die Beseitigung bürokratischer Hemmnisse, mehr Effizienz in der öffentlichen Verwaltung und ein klares Ja zu Europa, zum Binnenmarkt und zu einem grenzüberschreitenden Unternehmertum, das auf Anreize statt auf Dirigismus und Verbote setzt.“

Zugleich warnt Heider vor Trittbrettfahrern und staatlichem Interventionismus:

„Alle Vorschläge müssen sich daran messen lassen, ob sie wirklich zu Wachstum führen oder nur den ein oder anderen lang gehegten Wunsch bedienen, der angelegentlich eines bevorstehenden Konjunkturprogramms mal wieder vorgetragen werden kann“, so Heider. „Ich persönliche spreche ja lieber von einem Wachstumsstärkungspaket, denn wir wollen Wachstum nicht staatlich programmieren, sondern die Entwicklung stärken. Und dafür bedarf es eines unternehmerischen und eigenverantwortlichen Handelns - das wollen wir ebenso ertüchtigen, wie die Kaufkraft der Bürgerinnen und Bürger.“

Zum gesamten Redebeitrag >>> hier <<<

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